Ein Portrait von Michael Schramm

Michael Schramm von Apartmentresidenz-Renditus-Gruppe über die Hotellerie

Wer sind Sie?

Ich bin Michael Schramm und 50 Jahre jung. Mein Hobby Nummero 1 ist das Reisen, sowohl komfortabel mit einem Kreuzfahrtschiff, als auch abenteuerlich in entlegene Gegenden. Ich lebe direkt im Zentrum von Frankfurt und lege regelmäßig den Schalter um, in dem ich alle zwei Wochen ein verlängertes Wochenende in meinem Zweitwohnsitz auf Mallorca verbringe. Ich bin außerdem gesellig und ein absoluter Familienmensch, so dass ich am glücklichsten bin, wenn möglichst viele Familienmitglieder und/oder Freunde um mich herum sind.

Seit wie viel Jahren ist die Branche Teil Ihres Lebens?

Doch schon ein Weilchen: Vor acht Jahren als Hobby-Gastronom mit einem Steakhouse in Bad Homburg – neben meinem Bankiersjob. Vor sechs Jahren bin ich dann in die Hotellerie eingestiegen und habe das sukzessive ausgebaut.

Was haben Sie mit dieser Branche am Hut?

Ich komme ursprünglich aus der Bankenwelt und bin 2013 als Quereinsteiger in diese Branche gewechselt, Hotelier (3 StarApartHotels) und Betreiber von Serviced-Apartments (ca. 800 Apart). Zudem bin ich der Schatzmeister des DEHOGA Hessen e. V. Geschäftsstelle Frankfurt Rhein-Main.

Was fasziniert Sie an der Branche?

Viele Branchen sind stark strukturiert und reguliert wie beispielsweise meine frühere Heimat – der Finanzmarkt. In dieser Branche gibt es stattdessen so unterschiedliche Erfolgskonzepte und Selfmade-Talente wie in keiner anderen. Das begeistert mich, genauso wie die Kreativität und der Mut, der von einzelnen mitgebracht wird und zurecht belohnt wird.

Was macht die Branche für Sie so „cool“?

Die Vielfalt, denn sie ist nahezu grenzenlos: Der kleine Coffeeshop an der Ecke, das revitalisierte Hotel oder ein neues Restaurantkonzept. Es gibt so viele unterschiedliche Wege, die zum Erfolg führen können – das ist cool. Da die Erfolge betriebswirtschaftlich sehr leicht messbar sind, kann das schnelle Motivation bringen, aber auch schnelle Kurswechsel zur Folge haben. Die neue Generation ist in allen Segmenten der Gastro- und Hotelszene dynamischer, kreativer und viel professioneller unterwegs als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Was würden Sie an der Branche verändern wollen?

Die Szene arbeitet meiner Meinung nach zu wenig an gemeinsamen Zielen. Lassen sie mich einige Beispiele nennen wie die Belebung einer Straße oder eines Stadtteils, die Aktivitäten zum Thema Außenterrassen, Werbeanlagen oder Arbeitsschutz. Das sind keine Themen für einen Einzelnen. Gemeinsam hingegen könnten richtig große Veränderungen möglich gemacht werden. Meine Empfehlung wäre: Stärken bündeln und gemeinsam Dinge anzupacken.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt und warum?

Jesse James zum Brunch am Wochenende – das ist ungezwungen und bietet eine originelle Vielfalt. Das Operncafé zum Lunch oder Café – ist klein, mit deutschen Gerichten in einer Top Qualität. Mein allerliebster Platz in der Stadt ist das Zenzakan – denn Bar, Lounge und Gastro sind wie Urlaub für Kopf und Gaumen.

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

„Think out of the box – Mut steht am Anfang des Handelns und Glück steht am Ende.“